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1962 geboren in Heidelberg
1989 „Kraichgauer Kunstwerkstatt“
2004 Auszeichnung „Honourable Mention“ auf der„Insita ´04“, Triennale der Naiven Kunst, Art Brut und Outsider Art in der „Slowakischen Nationalgalerie“, Bratislava


Für seine Zeichnungen auf Papier benutzt Michael Hall harte Farbstifte, die er in mehreren vertikalen Schraffurschichten zu feinen Farbflächen anlegt. Dabei bleibt er jedoch zweidimensional. Die notwendige Raumaufteilung und Figurensetzung unterliegt ausschließlich der ästhetischen Ordnung seiner Bildkompositionen. Ebenso hängt die Größe seiner Figuren nicht von realen Proportionen , sondern von ihrer Bedeutung für den Bildinhalt ab.
Er bezeichnet sich selbst als „Spaßvogel“ und liebt es, kleine Scherze in seine Bilder einzubauen. In seiner Freizeit hört er gerne alte Volks- und Schlagermusik, deren Texte er zum Teil auswendig lernt. Solche Inhalte, aber in erster Linie persönliche Erlebnisse, bestimmen vorwiegend seine Bildthemen.
Neben den Zeichnungen fertigt er sporadisch Plastiken, die bis zu zwei Meter hoch werden.
Das können skurrile „Käuze“, Säulen, gefäßartige oder flache, kissenartige Gebilde aus Pappmaché sein. Die fertige Form sieht er als erweiterte, dreidimensionale Bildfläche, die er dann mit seinen ornamenthaften Farbtuschezeichnungen überzieht. Die verschiedenen Bildebenen und Blickwinkel, die er dabei benutzen kann, liebt er und nutzt sie grafisch geschickt aus.
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Michael Hall